Der Sinn des Lebens..und so

Ich habe herausgefunden, dass es für mich nicht notwendig ist, zu wissen, dass es einen Sinn gibt für unser Dasein. Es reicht, dass die Möglichkeit dazu besteht, um mich danach handeln zu lassen.

Im Prinzip wie die Sache mit mir und Gott. Agnostikerin beschreibt meine Einstellung wohl am ehesten – ich glaube nicht an ihn, schließe seine Existenz aber auch nicht aus.

Vielleicht sind diese beiden Dinge, der Sinn des Lebens und Gott, auch identisch – zumindest für einige Menschen. Für mich aber eher nicht. Ich glaube mehr an ein Schicksal als an einen netten (oder nicht so netten) alten Mann da oben, und ich glaube, dass es unsere Aufgabe in dieser Welt ist, diese ein kleines Stückchen besser zu machen.

Zumindest ist das die, die ich mir vorgenommen habe und nach der ich Leben möchte. Und wenn es einen guten Gott gibt, wird der wohl nichts dagegen haben. Wenn es einen bösen Gott gibt, dann ist mir egal, was er davon hält, weil mir seine Meinung dann herzlich egal wäre.

Auch, wenn ich noch viele, viele Jahre leben möchte, habe ich keine Angst vor dem Tod, weil ich dann endlich erfahre, was danach kommt. Immer schön neugierig bleiben..:)

(Manche Bücher bringen mich extrem zum Nachdenken bzw. Philosophieren, meist sehr unzusammenhängend, aber ich muss die Gedanken dann irgendwie loswerden.)

Endspurt…

…so langsam ist die Luft aber auch endgültig raus 😉

Morgen früh ist die letzte Klausur. Knapp 12 Stunden habe ich noch. Und erst etwa ein Drittel des Stoffs zusammengefasst – das ist doch mal was 😀

Aber wenn man bedenkt, dass ich vor 12 Stunden noch im Hörsaal saß und eine andere Klausur geschrieben habe, ist das schon okay.

Ich gebe einfach wie immer mein Bestes (auf den letzten Drücker – mein Bestes hätte natürlich auch schon vor einem Monat zu lernen beginnen können, oder zumindest vor einer Woche – aber nö!), und was dabei raus kommt, ist hoffentlich okay.

[blinder Optimismus muss auch mal sein. Und „auch mal“ heißt bei mir quasi immer. Aber bisher hat es funktioniert :P]

Ende der Vorlesungszeit

Ich habe es tatsächlich geschafft. Bis auf drei Klausuren habe ich das Semester soweit überstanden. Okay, morgen muss ich ein Portfolio einreichen, weshalb ich gerade blogge – eigentlich müsste ich es nämlich zuende machen, aber es lebe die Prokrastination 😀

Als heute ein Kommilitone meinen Stundenplan gesehen hat, hat er mich nur gefragt, ob ich denn Freunde oder Hobbies hätte – danke der Nachfrage, beides vorhanden 😀

Ich bin mal gespannt. Nach den Klausuren gehe ich mal zur Beratung und schaue, ob das alles so klappt wie ich es gerne hätte. Für’s nächste Semester stehen dann nur noch 5 Kurse an, also sehr entspannt alles. Muss auch mal sein!

Schönen (endlich) Sommer, falls das irgendjemand liest!

Challenge accepted

Eigentlich wollte ich ja hier vernünftig anfangen zu bloggen, sobald ich die Klausuren vom letzten Semester geschrieben hab. Naja. Dann kam mein Praktikum, mein Umzug, das neue Semester. Vor allem das. Ich bin mittlerweile im vierten Semester meines Bachelors, und nach Ende des letzen Semesters hatte ich 98CP (für den Bachelor braucht man 180).

Da hatte ich dann den glorreichen Einfall, einfach mal zu probieren, mein Studium nach bereits 5 Semestern zu beenden. Heißt, dann hätte ich jetzt noch zwei. Da ich aber im letzten Semester neben der Bachelorarbeit verständlicherweise nicht so viele Kurse haben möchte, muss ich also den größten Teil meiner verbleibenden Kurse in diesem Semester absolvieren, damit der Plan aufgeht. Ich habe mich dann erstmal einfach auf so viele Sachen wie möglich beworben und abgewartet was passiert. Durch viel Glück und betteln habe ich es tatsächlich geschafft, in sehr sehr viele Kurse hineinzukommen. 17, um genau zu sein. Da jeder Kurs mit 2SWS (Semesterwochenstunden, eine hat 45 Minuten) angesetzt ist, wären das wöchentlich 34 Stunden Uni – zum Glück ist eine Vorlesung online, und drei Seminare sind (teilweise) als Block gestaltet, sodass die nicht wöchentlich stattfinden. Auch finden eine Vorlesung und eine Übung leider parallel statt, sodass ich nur eins von beiden besuchen kann und das jeweils andere nacharbeiten muss – das ist aber kein großes Problem, ich bin eh eine der eher selteneren Exemplare Student, die ihre Vorlesungen regelmäßig besuchen. Durch die oben genannten Gründe reduziert sich meine Wochenstundenanzahl auf 26-28, verteilt auf vier Tage.

Falls ich in allen Kursen erfolgreich bin, habe ich am Ende dieses Semesters 54-56CP geschafft (kommt auf eine Hausarbeit an, die ich auch in einem Kurs nächstes Semester machen kann). Normal für ein Semester sind 30CP.

Jetzt ist bereits etwa die Hälfte des Semesters geschafft, und bisher lief alles mehr oder weniger nach Plan – klar, ich verbringe den Großteil meiner Zeit mit der Uni, aber das war abzusehen und ist ja auch nur für einen begrenzten Zeitraum.

Hier mal eine ToDo-Liste für die nächsten zwei Monate (heute in zwei Monaten ist schon der Tag nach der letzten Klausur!):

[x] Referat 1
[x] Referat 2 -> geschafft!
[x] Referat 3 -> ebenfalls geschafft!
[x] Referat 4 -> auch fertig
[x] Referat 5 -> ebenfalls hinter mir
[x] Referat 6
[x] Referat 7

=> Damit bin ich durch, puhh

[x] 2 Übungszettel jede Woche bis zum Ende der Vorlesungen, das wären (falls es in der letzten Woche keinen mehr gibt) noch 5*2=10 Übungszettel. Das ist machbar. 13 habe ich schon (bzw. Nr. 12 und 13 sind gerade in Arbeit, aber so gut wie fertig) -> Update1: Nr. 14 und 15 sind in Arbeit. Leider ist diesmal eine Nachtschicht erforderlich:( Update2: Heute erfahren, dass es ab nächster Woche nur noch ein Zettel pro Woche sein wird (leider der schwierigere), dafür dann noch eine Projektarbeit, die sehr kompliziert klingt..meh, ich hasse solche Überraschungen! Update 3: meine Partnerin und ich haben beschlossen, in die Projektarbeit nicht sonderlich viel Mühe hereinzustecken. Hat für uns keinen Nutzen, benotet wird es auch nicht, also… Update 4: Projektarbeit war scheinbar doch echt gut, also freuen ^-^ ansonsten bin ich bis auf ein Übungsblatt durch damit!

[x] Test 1
[x] Test 2
Allerdings beide erst zum Semesterende.

=> Der eine war tatsächlich schwerer als erwartet, aber hoffentlich bestanden. Da wäre mir auch egal, wenns nur mit 50% ist, die Note ist eh völlig egal.

[x] Klausur 1
[x] Klausur 2
[x] Klausur 3
[x] Klausur 4
[ ] Klausur 5
Fünf Klausuren sind machbar, vor allem, da sie in ca. drei Wochen geschrieben werden. Letztes Semester waren es sieben in 10 Tagen oder so, und das habe ich auch irgendwie geschafft.

[x] mehr oder weniger ein Essay pro Woche -> Update: eins fehlt noch. Update: Das wäre geschafft, auch wenn eine Nachtschicht notwendig war zuletzt.^^
[x] eine einseitige Analyse -> geschafft und vom Dozenten für gut befunden
[ ] ein wiss. Journal
[ ] ein längeres Essay (in einem anderen Kurs als die oberen)
[ ] 1 Hausarbeit, die aber erst in den bzw. am Ende der Ferien abgegeben werden muss

Sonstiges:
[x] ein eintägiges „Praktikum“ und die Vor- und Nachbereitung -> Update2: Vorbereitung ist jetzt eine der dringendsten Angelegenheiten -> Update 3: Praktikum heute geschafft. Yesss! Und soweit gut gelaufen 🙂

Falls überhaupt jemand bis hierher gelesen hat (die Liste ist vor allem für mich, um das mal klarer strukturiert zu haben;) ) – ich bin mir selbst noch nicht sicher, ob ich das schaffen werde. Aber ich weiß, dass ich es kann. Und ich will. Also sieht das schonmal gut aus. Motivation ist auch noch recht weit oben, dafür, dass schon Mitte des Semesters ist.

Falls ich Zeit und Energie finde, halte ich hier auf dem Laufenden! Und hoffentlich schaffe ich es dann nach diesem Semester wirklich, regelmäßig zum eigentlichen Blogthema etwas zu schreiben.

Liebe Grüße an alle!

Edit 19.07.: heute hat die Klausurenphase begonnen. Mit gleich zwei Klausuren. Aber war okay. Ich bin bloß todmüde, deshalb geht’s heute schon um 9 ins Bett..

Am Donnerstag dann zwei Tests und Abgabe meines noch nicht fertigen Portfolios..Mahlzeit!

Edit 23.07.: Tests sind durch, Portfolio abgegeben, dafür habe ich letzte „Nacht“ etwas mehr geschlafen und heute dann auch nicht gelernt – auch wenn Montag die nächste Klausur ansteht, die wird zur Not nachgeschrieben..

 

Aber die Anderen…!

Im ersten Semester meines Studiums hatten wir in irgendeinem Kurs eine Diskussion über das Band Aid 30 Projekt und die Neuversion von „Do they know it’s christmas?“. Ein Argument, an welches ich mich immer noch erinnere, war folgendes:

Das Projekt ist total scheinheilig, weil Bob Geldof (der Initiator des Projekts) und diese ganzen anderen Promis doch so viel Geld haben, dass sie erstmal das spenden sollen, bevor sie so ein Projekt machen.

Klar haben diese Menschen deutlich mehr Geld, als es die meisten von uns je haben werden. Aber Fakt ist, dass sogar ich als Studentin, die nicht nebenher arbeitet, mehr Geld zur Verfügung habe als die meisten anderen Menschen auf dieser Welt. Und das ist ein ziemliches Problem. Es ist aber ebenfalls Fakt, dass sich Probleme nicht dadurch lösen lassen, dass man immer alles auf andere schiebt, weil die ja mehr Geld, mehr Zeit, mehr Langeweile oder was auch immer haben. Als allererstes sollte man bei sich selbst anfangen und schauen, wo man sein eigenes Leben und sich als Person verbessern kann. Denn auch solche Kleinigkeiten machen etwas aus, wenn auch vielleicht nicht soviel wie das, was die „großen“ Menschen machen. Aber große Veränderungen kann es nur geben, wenn viele Menschen im Kleinen viel verändern. Und damit möchte ich anfangen. Und ich würde mich freuen, wenn jemand von euch Lust hätte, mitzumachen. Denn:

Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.

~ aus Afrika

Aufgrund von Klausuren weiß ich noch nicht, wann ich das nächste Mal etwas werde schreiben können, aber ich hoffe, es wird so schnell wie möglich sein.

Liebe Grüße, A.